Die Wand lag im Schatten, was die Bewegungen nicht gerade erleichterte. Alle Teilnehmer mussten mit höchster Konzentration klettern. Der Schweiß stand ihnen auf der Stirn, obwohl es nicht sehr warm war. Jeder achtete auf den anderen und gab sein Bestes – nicht nur beim Klettern, sondern auch beim Sichern der Kollegen. Als ich mit meiner Workshop-Gruppe – den Führungskräften eines Logistikunternehmens – wieder im Seminarraum saß, sprach den Leuten die

„Chef, darf ich bitte die Lampe im Büro auswechseln?“ Ja, jetzt lachen Sie vielleicht. Mir schlief eher das Gesicht ein, als mir ein Geschäftsführer von dieser Frage erzählte, mit der ein Abteilungsleiter zu ihm kam. Die Geschäftsführung war mit ihrer Weisheit am Ende: Der Produktionsstandort Ihres Automatisierungsunternehmens kämpfte mit massiv schlechten wirtschaftlichen Zahlen, sinkender Kundenzufriedenheit und steigenden Reklamationen. Gute Mitarbeiter aller Ebenen verließen in Scharen das Unternehmen. Der Standort sollte

„Faszinierend“, hätte Mr. Spock aus Star Trek gesagt, wäre er kürzlich mit mir in der Zukunft gewesen. Mit Science-Fiction hatte das freilich wenig zu tun: Ich begleitete den Zukunftstag eines Unternehmens für Sportmarketing und coachte gemeinsam mit einer Kollegin die Mitarbeiter und Führungskräfte bei ihrem Vorhaben, sich zukunftsfähig aufzustellen. Das Ausscheiden der Hauptgesellschafter aus dem Unternehmen ist zwar noch fern am Horizont, aber absehbar. Um weiterhin eine führende Rolle am