„Aaaaaaaaaaaaaah!“ 40 Meter ging es fast ungebremst in die Tiefe, als ich in der Nordwand der Les Courtes abstürzte. Unter uns: Ich hab beim Fallen nicht geschrien, war eher sprachlos und verwundert, als es plötzlich nach unten ging. Der Schrei drei Zeilen weiter oben hatte nur den Zweck, Sie in den Absturz-Film zu holen – Sie verzeihen …

„Was wollen Sie denn eigentlich erreichen?“ fragte ich den Projektleiter eines großen Bauprojekts. Er sah mich einen Moment lang verdutzt an. Dann setzte er zum nächsten ausladenden Schwank über die völlig undefinierte Problemsoße an, die seiner Meinung nach sein Team ausbremste: „Verstehen Sie nicht? Das Problem ist doch …“ „Nein, stopp!“

„Jetzt mal konkret, Chef: Wo werden wir in drei Jahren stehen?“ Das ist eine häufige Frage von Mitarbeitern, wenn ihr Unternehmen Neuland betritt. Das Neue bietet eben große Chancen, droht jedoch auch mit Unsicherheit und Überforderung. Das Gefühl gleicht dem Klettern in einer Seilschaft – also im Team – durch eine unbekannte Bergwand.

„Wer braucht denn noch einen Prüfingenieur, wenn die Maschine und die Software sich selbst prüfen?“ Eine verständliche Sorge, die der Geschäftsführer eines klassischen Prüfunternehmens mir gegenüber bei der Vorbereitung der Strategie-Klausur äußerte. Das Management hatte angesichts der fortschreitenden Digitalisierung die Sorge, dass dem Unternehmen in wenigen Jahren die Geschäftsgrundlage komplett wegbrechen könnte. Andererseits hatte die Geschäftsführung bereits klar erkannt: Die Digitalisierung ist die Zukunft. Wenn sie das Unternehmen und die