Da stehe ich im Seminarraum eines großen Unternehmens und rund 30 Führungskräfte schauen irgendwie verwundert auf die Flip-Charts. Hier und da ein Kopfschütteln ob der augenöffnenden Eindrücklichkeit der Ergebnisse. Im Strategie-Workshop hatten wir mit dem Führungsteam die strategischen Projekte der vergangenen zwei Jahre in einem intensiven mehrstündigen Dialog auf den Prüfstand gestellt.

Nehmen wir mal an, Sie sind in der glücklichen Lage, ein neues Firmengebäude bauen lassen zu dürfen. Sie möchten natürlich etwas kreieren, das nicht nur den heutigen Anforderungen entspricht, sondern das – im Idealfall – auch in 50 bis 60 Jahren noch up-to-date ist. Oder andersherum: Sie haben endlich durchgesetzt, dass Ihr Unternehmen nach Jahren mal wieder renoviert und modernisiert wird. So eine Investition ist natürlich nicht regelmäßig drin, daher

„Neue Computer, neues ERP-System, Mitarbeiter sind geschult – unser Unternehmen hat die Digitalisierung geschafft.“ Wenn ich so einen Satz höre, wird mir schwindelig.