HÖHER HINAUS: MEHR ERFOLG MIT DEM GEMEINSAMEN NENNER

Erfolg, Team, Zusammenarbeit, Gipfel
Rainer Petek Team 8. September 2016 Leave a reply

Mit einem selbstbewussten Lächeln können viele Unternehmer auf Ihren Betrieb blicken: Sie sind durchaus erfolgreich, sie haben ein gefragtes Produkt, sie haben eine super Truppe von guten und qualifizierten Mitarbeitern, die alle für sich eine hervorragende Leistung bringen. Das alles ist schon richtig gut. Aber etwas fehlt ihnen doch noch – und zwar etwas ganz Entscheidendes. Etwas, durch das sie einen noch größeren Erfolg erreichen könnten.

Erfolg ist keine Frage von Einzelleistungen

In Unternehmen können Sie das häufig beobachten: Die Arbeitsergebnisse der einzelnen Firmenbereiche sind prima. Wenn das Wissen Einzelner für einen Arbeitsabschnitt ausreicht, ist diese Arbeitsform auch durchaus gut. Problematisch wird es aber dann, sobald sich die Projekte komplexer gestalten und der Einzelne eine Problemlage alleine nicht überschauen oder nicht wirklich isoliert bearbeiten kann.

Doch genau in diesen Situationen halten Unternehmen immer noch am gedanklichen Konzept der “Summe von Einzelleistungen“ fest. Die sogenannten Zuständigkeiten und damit das Denken finden dann trotzdem und weiterhin an der eigenen Türschwelle zur nächsten Abteilung ihre Grenzen.

Das Sales Team ködert einen potentiellen Kunden mit einer kürzeren Lieferzeit. Super – der Umsatz steigt, die Zielvorgaben haben sie erreicht. Und die Produktion? Die bedankt sich. Die kürzere Herstellungszeit bringt die Abteilung ganz schön ins Rudern. Oder dem Marketing-Team ist es irgendwie gelungen, die sündhaft teure Werbekampagne durchzudrücken. Dass damit der Rahmen der Controlling-Abteilung gesprengt wird, wurde schlichtweg nicht beachtet.

Wenn so etwas auch in Ihrer Firma oft vorkommt, ist das Warum leicht zu beantworten: Ihre Mitarbeiter haben einfach keinen Grund, zusammenarbeiten zu MÜSSEN.

Das Geheimnis liegt im externen Bezug

Aber genau mit dieser Arbeitsweise werden Sie und Ihr Team langfristig Ihren bisherigen Erfolg nicht übertrumpfen und mit Ihrem Unternehmen nicht das nächsthöhere Level, nach dem Sie streben, erreichen. Wirklich erfolgreich werden Sie erst dann sein, wenn Sie sich vom gedanklichen Konzept der Summe von Einzelleistungen verabschieden. Heben Sie die Potenziale, die sich aus gelungener Interaktion und Kooperation ergeben. Und diese wiederum ergeben sich nur, wenn es eine übergeordnete Orientierung gibt, welche Kooperation und Interaktion notwendig macht.

Wenn Sie jetzt denken, diese übergeordnete Orientierung muss doch der Erfolg des gesamten Unternehmens sein, dann haben Sie damit schon irgendwie recht – und gleichzeitig irgendwie auch wieder nicht. Denn sehr oft, eigentlich meistens, passieren zwei Hauptfehler: Der erste ist, dass der Gesamterfolg nach irgendwelchen Messgrößen oder KPIs definiert wird – und diese werden durch die Gesamtheit der organisationalen Rituale des Budgetierungs- und Zielvereinbarungsprozesses früher oder später zu rein internen Bezugspunkten. Der zweite Fehler führt dann in Kombination mit dem ersten zum Nebeneinanderarbeiten und zur Silobildung: Die Unternehmensziele werden über die Bereiche, Abteilungen und Ebenen „hinunterkaskadiert“ und die Maßnahmen, den Unternehmenserfolg zu erlangen oder zumindest dazu beizutragen, lassen sich von Abteilung zu Abteilung anders auslegen. Ein suboptimales Nebeneinander – im besten Fall – ist damit vorprogrammiert.

Es muss folglich eine externe Referenz geben, die wie ein Fixstern über einem intern definierten Unternehmenserfolg steht. Etwas, das für alle gleich ist. Und das ist ihr Kunde bzw. dessen brennendes Problem oder Bedürfnis. Der Kunde knüpft das gemeinsame Seil, das Ihre Mitarbeiter wirklich zusammenarbeiten lässt.

Mit der gemeinsamen Orientierung langfristig erfolgreich

Machen Sie Ihren Mitarbeitern genau das klar: Dass der Kunde die gemeinsame Orientierung ist. Wenn Sie das nicht nur als Gefühl, sondern auch strukturell durch gemeinsame Ziele in Ihrem Unternehmen verankert haben, werden alle abteilungsübergreifend in die gleiche Richtung blicken. Mit dem Kunden als gemeinsamer Orientierung werden automatisch Absprachen und Vorhaben abgestimmt und abteilungsübergreifend besprochen – schlicht weil es gar nicht anders geht.

Ihre Leute können sich nicht länger auf kleine Einzelleistungen fixieren, die sich gegebenenfalls widersprechen, sondern richten ihre Arbeit an einem gemeinsamen Gesamtziel aus: Ihren Kunden optimal zu versorgen. Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinaus wird hier zur – absolut nicht mühsamen, sondern sogar sehr wünschenswerten – Pflicht.

Und mit dieser Art der Zusammenarbeit, diesem gemeinsamen Fokus können Sie dann die höchsten Gipfel erreichen. Und in dem Moment können Sie sich zurücklehnen und mit einem Lächeln auf Ihr Unternehmen schauen, weil Sie einen wirklichen Erfolg eingefahren haben.


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