Je mehr Sie auf etwas konzentriert sind, je mehr Sie etwas wollen, umso schwieriger wird es bei manchen Dingen, das zu erreichen. Sie kennen dieses Phänomen doch sicher aus dem Alltag: Jeder von uns lag nachts schon stundenlang wach und konnte einfach nicht schlafen. Die Gedanken kreisen dann um: „Ich muss jetzt endlich schlafen. Ich werde morgen todmüde sein. Nur noch vier Stunden, bis ich aufstehen muss. Wie soll ich

Es ist nicht verwunderlich, dass Unternehmen aller Branchen sich heute immer unsicherer fühlen. Digitalisierung, Globalisierung, Brexit & Co. erzeugen für große wie kleine Betriebe unübersehbare Fragezeichen. Für diese Unternehmen gilt aber gleichzeitig: Geh mit oder stirb. Wenn tiefgreifender Wandel an die Tür klopft, hilft deshalb oft nur eins:

Eines wird niemand bestreiten: Digitalisierung ist ein Riesenthema. Wir alle spüren, dass sich da ein enormer Transformationsdruck auf Unternehmer, Manager und ihre Organisationen aufbaut. Die Digitalisierung ist der Change-Treiber Nummer eins. Die Frage ist aber, was da genau passiert und wie Unternehmen damit umgehen. Hier im deutschsprachigen Raum wollen wir solche Phänomene erst mal rein intellektuell und rational begreifen.

In fast jedem „gut sortierten“ Unternehmen gibt es Prozesshandbücher und Arbeitsanweisungen – umfangreiche Werke, die jegliche Prozessschritte festlegen. Egal, wer im Projekt mitarbeitet, die Qualität muss stimmen. Die vermeintlich sichere Lösung: festbetonierte Prozessschritte, damit ja kein Mitarbeiter vom Weg abkommt.

Chap, Chap, Punch. Chap, Chap, Hook – Knockout!!! 10, 9, 8 … Nein, der regt sich nicht mehr. Er bleibt am Boden! Siiiiieg! Was ich hier beschreibe, ist kein Boxkampf, sondern eine klassische Diskussion. Eine Diskussion, wie sie täglich vielerorts im Business geführt wird. Jede Entscheidung ist ein Kampf. Aber muss das denn so sein?

„Wie fühlst du dich?“ „Alles gut!“, schnauft Erich, ein Teilnehmer meiner Bergtour, zurück und stapft weiter. Sein hochroter Kopf spricht eine andere Sprache. Gar nichts ist da gut. Er ist mit dem Gewicht seines Rucksacks, dem Tempo oder dem anspruchsvollen Weg – oder mit allem zusammen – scheinbar überfordert. Warum bittet er mich als erfahrenen Bergführer nicht um Hilfe? Hilfe ist was für Schwächlinge Ganz einfach: Hier wirkt gerade eine

Ich starre zwischen den Kletterschuhen hindurch in den Abgrund. Der Schweiß steht mir auf der Stirn. Die Hände und Arme schmerzen. Meine Beine zittern. Ich kralle mich krampfhaft in die Felswand. „Idiot!“, fährt es mir durch den Kopf, „du hast dich verklettert!“

„Liebe Kollegen, machen Sie ruhig auch mal einen Fehler. Jeder macht Fehler – das ist normal. Solange wir daraus lernen und der Fehler kein zweites Mal passiert …“ Was für ein Blabla!

„Wir sind doch nicht die verlängerte Werkbank der technischen Führungsriege!“, fasste ein Teilnehmer die erste Erkenntnis des Workshops zusammen. Ich würde mir sehr wünschen, dass diese Einsicht in vielen Unternehmen reift.

„Aaaaaaaaaaaaaah!“ 40 Meter ging es fast ungebremst in die Tiefe, als ich in der Nordwand der Les Courtes abstürzte. Unter uns: Ich hab beim Fallen nicht geschrien, war eher sprachlos und verwundert, als es plötzlich nach unten ging. Der Schrei drei Zeilen weiter oben hatte nur den Zweck, Sie in den Absturz-Film zu holen – Sie verzeihen …