„Wir sind doch Profis! Wir experimentieren nicht!“ Diese Aussage schlägt mir nicht nur in meiner Beratungsarbeit, sondern auch unter Kollegen meiner Zunft immer wieder entgegen. Ich treffe häufig auf Menschen, die glauben, dass minutiöses Planen und perfekt durchdachtes Intervenieren ausreicht, um alle möglichen Fehler auszuschließen und vorherbestimmbare Ergebnisse zu produzieren.

Ein Maschinenbauer aus Baden-Württemberg hat einen neuen Mitarbeiter. Er arbeitet kostenlos, übernimmt körperlich anstrengende Aufgaben und heißt Fifi. Fifi ist ein Roboter, der schwere Lasten trägt und einem Arbeiter überallhin folgt. Genauer ist Fifi ist ein elektronischer Hund, der per Handzeichen gesteuert wird. Hat er sein „Herrchen“ identifiziert, dann trägt, schiebt und hebt Fifi schwere Lasten durch die Fabrikhallen.

Zwischen Work 4.0 und agiler Arbeit wird ein Thema ganz groß geschrieben: Flexibilität ist das A und O, um auf die sich schnell wandelnden Rahmenbedingungen des Marktes reagieren zu können. Diese Flexibilität beginnt nicht zuletzt am Arbeitsplatz Ihrer Mitarbeiter. Viele Unternehmen bemühen sich, flexible Arbeitsformen zu ermöglichen. Da dürfen sich die Mitarbeiter über höhenverstellbare Schreibtische, Ruheräume und Kommunikationsecken freuen. Für Start-ups, die sich aus dem Nichts einrichten, ein tolles Experimentierfeld.

Da kommen Sie mit einer genialen Idee ins Unternehmen und präsentieren Ihren Geistesblitz stolz den Kollegen – und dann? Dann werden skeptisch alle möglichen Risiken analysiert – so lange, bis die einst so gute Idee niedergeschmettert ist. Es ist der Umgang mit neuen Ideen, der mir Kopfzerbrechen bereitet. Viel zu oft erlebe ich, dass die Menschen sich lieber absichern und das bewahren, was sie schon kennen. Neuem stehen die meisten

Was spornt Sie an, kreativ zu arbeiten? Und noch viel wichtiger: Wie sehr beflügelt Ihre Arbeitsumgebung Ihre Kreativität? Büroeinrichtungen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Vom grauen Teppich mit Yuccapalme in der Ecke, über dunkle, abgetrennte Einzelschreibtische, bis hin zum Schickimicki-Großraumbüro mit Designermöbeln. Habe ich alles schon gesehen – leider. Denn ich bin der Überzeugung, dass vielen Unternehmern gar nicht bewusst ist, wie wichtig der umgebende Raum am Arbeitsplatz

Wie sicher ist Ihr Arbeitsplatz? Und ich meine nicht, ob Sie ausreichend Feuermelder, Notausgänge oder Sicherheitskleidung haben. Ich meine Sicherheit im psychologischen Sinne: Wie sicher fühlen sich Ihre Mitarbeiter in ihrem Arbeitsumfeld? Wie sehr werden sie kontrolliert, inwiefern können sie ihre Meinung frei äußern und wie viel Vertrauen bringen Sie ihnen entgegen? Das mag für Sie jetzt im ersten Moment seltsam klingen, aber ob sich Ihre Mitarbeiter sicher fühlen, hat

Berlin, ein schickes Gründerzentrum, Unternehmenssitz bekannter Größen der Start-up- und Internetszene: „Sie möchten das Gebäude besichtigen? Aha. Sind Sie denn Mitglied?“ Palo Alto, HanaHaus, Coworking-Space und Café: „Hi, how you doing? Would you care for a coffee?“ Ein Unterschied von Welten. Während meine Partnerin Irene Graf und ich in Berlin schon am Empfang unsere Neugierde zu Grabe trugen, fühlten wir uns im amerikanischen Äquivalent des Coworking-Spaces unmittelbar willkommen. Nicht zuletzt

Die Digital-Angst geht um! Wie ein Schreckgespenst streift sie durch Unternehmensflure, Büros und Köpfe. Digitalisierung – das heißt Jobverlust, Veränderungen am Markt, problematische Umbrüche, gesellschaftlicher Wandel … Liebe Digitalisierungs-Weltuntergangsbeschwörer: Davon habe ich die Nase voll. Unvorstellbar! Diese Digital-Angst ist für mich nichts Anderes als ein Stein. Ein Stein im Rucksack etlicher mitteleuropäischer Unternehmen. Mit diesem Rucksack auf dem Rücken versuchen sie, durch die Überhänge der Digitalisierung zu klettern und müssen

Als Speaker und Coach bin ich wahrhaftig viel unterwegs. Übernachte in den verschiedensten Hotels, sitze in den unterschiedlichsten Seminarräumen und sehe die vielfältigsten Unternehmen von innen. Dabei sind viele inspirierende Orte unterschiedlichster Natur, die ich meist richtig energetisiert wieder verlasse. Es sind aber auch Orte dabei, an denen ich freiwillig keine Sekunde länger bleiben will. Was diese Orte meist eint: ungemütliche Röhrenlampen, überall dasselbe eintönige Inventar, überall dieselben Böden –

Ihre (Ihnen natürlich bekannten) Mitbewerber – die üblichen Verdächtigen sozusagen – bringen regelmäßig neue Innovationen auf den Markt. Andere wiederum, die Sie möglicherweise noch gar nicht auf Ihrem strategischen Radarschirm haben, schicken sich eher unbemerkt und von der Seite kommend an, die Grundlagen Ihres heutigen Geschäfts obsolet zu machen, indem sie die Spielregeln Ihrer Branche auf den Kopf stellen …