Nehmen wir mal an, Sie sind in der glücklichen Lage, ein neues Firmengebäude bauen lassen zu dürfen. Sie möchten natürlich etwas kreieren, das nicht nur den heutigen Anforderungen entspricht, sondern das – im Idealfall – auch in 50 bis 60 Jahren noch up-to-date ist. Oder andersherum: Sie haben endlich durchgesetzt, dass Ihr Unternehmen nach Jahren mal wieder renoviert und modernisiert wird. So eine Investition ist natürlich nicht regelmäßig drin, daher

Als Speaker und Coach bin ich wahrhaftig viel unterwegs. Übernachte in den verschiedensten Hotels, sitze in den unterschiedlichsten Seminarräumen und sehe die vielfältigsten Unternehmen von innen. Dabei sind viele inspirierende Orte unterschiedlichster Natur, die ich meist richtig energetisiert wieder verlasse. Es sind aber auch Orte dabei, an denen ich freiwillig keine Sekunde länger bleiben will. Was diese Orte meist eint: ungemütliche Röhrenlampen, überall dasselbe eintönige Inventar, überall dieselben Böden –

Graue karge Betonwände, typische 08/15-Büromöbel und ein eintöniger anthrazitfarbener Teppichboden. So sieht der typische Blick in viele Unternehmen aus. Der Blick aus dem Fenster zeichnet kein fröhlicheres Bild: lediglich die nackte Fassade des Bürokomplexes gegenüber. Und an solch einem Ort sollen Inspiration und Kreativität sprießen? Da bleibt mir wohl nicht viel anderes übrig, als solchen Unternehmen und deren Mitarbeitern viel Glück für ihre Innovationen zu wünschen. Oder ich schenke ihnen

Ein großer Trugschluss puncto Führung liegt darin, zu meinen, es gehe darum Mitarbeiter „mitzunehmen“. Das geht aus meiner Sicht am Kern der Sache vollkommen vorbei. Denn es gilt beim Führen im Unternehmen das gleiche simple Prinzip wie beim Bergführen. Stellen Sie sich vor, ich hätte in meiner Zeit als aktiver Bergführer die Führung meiner Kunden ausschließlich von mir aus geplant: wie und wohin ich diese mitnehme, wie ich sie motiviere

Starr wie ein Roboter liegt der Patient auf dem Operationstisch. „Die Narkose wirkt einwandfrei – wir fangen an! Einmal aufmachen, bitte.“ Doch anstatt von Menschenhänden setzen Hightech-Arme den ersten Schnitt mit dem Skalpell. Denn hier direkt am Patienten arbeitet kein Arzt. Nein, hier operiert ein Roboter … Ich muss gestehen, ich war ziemlich baff, als

Eine beeindruckende Stärke – die konnte Sagenheld Achilles wahrhaftig vorweisen. Eine Stärke, wie sie sich manches Unternehmen wünscht oder über Jahre mühsam erarbeitet hat. Ein Betrieb, der auf seinem Gebiet der stärkste ist oder sich am Markt eine starke Position erarbeitet hat, darf sich stolz als Achilles des Business fühlen. Doch auch der Heros Achilles hatte einen Schwachpunkt:

Meetingraum, 9.30 Uhr, die auserkorene Geburtsstätte von Innovationen. Inzwischen ist die Runde aus Abteilungs- und Projektleitern beim vierten Kaffee und der zweiten Brezel angekommen. Das Whiteboard füllt sich ebenso – „Kreativtag am 10. März in Kongressraum 1“, „Umfrage in der Innovationsabteilung zum neuen Produkt“, „Marktforschung beauftragen“. Der neue Mitarbeiter am Board hebt langsam seine Hand:

Kollege Müller schielt zum x-ten Mal auf seine Uhr: „Nur noch zwei Stunden, dann ist endlich Feierabend! Gut, in der Zeit mache ich eh nicht mehr viel …“ Auf dem Gang saust unterdessen Herr Schmidt vorbei. „Herr Müller, ich komme gleich kurz zu Ihnen wegen des neuen Prototyps!“, ruft er noch kurz in den Raum. „Mir geht da nur gerade eine Idee durch den Kopf, die muss ich noch schnell

Wofür haben Sie in Ihrem Unternehmen Manager und Führungskräfte eingestellt? Genau, um Entscheidungen zu treffen. So einfach ist das. Doch bei voranschreitender Digitalisierung, steigender künstlicher Intelligenz und immer neuen Innovationen fällt es Führungspersönlichkeiten in der Praxis zunehmend schwerer, wichtige Entscheidungen zu treffen.

„Alle mir nach!“ Dieser Befehl funktioniert nicht mal mehr beim Heer, geschweige denn in Unternehmen. Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie Ihr Team denn dann begeistern können, ist der Ansatz bereits verkehrt. Wie Sie es richtig anpacken? Ganz einfach: mit einer Geschichte. Hierarchien reichen nicht als Motivation Wer in einem Unternehmen sagt, wo es langgeht, ist im Organigramm offenkundig festgelegt. Es spiegelt die hierarchische Struktur der Firma wider und