Ein großer Trugschluss puncto Führung liegt darin, zu meinen, es gehe darum Mitarbeiter „mitzunehmen“. Das geht aus meiner Sicht am Kern der Sache vollkommen vorbei. Denn es gilt beim Führen im Unternehmen das gleiche simple Prinzip wie beim Bergführen. Stellen Sie sich vor, ich hätte in meiner Zeit als aktiver Bergführer die Führung meiner Kunden ausschließlich von mir aus geplant: wie und wohin ich diese mitnehme, wie ich sie motiviere

Wenn es um Strategie geht, stehen viele Führungskräfte vor einem ähnlichen Dilemma, egal ob sie zur Topriege oder zum mittleren Management gehören: Um über Strategisches nachzudenken, fehlt vielen schlicht die Zeit. Sie stecken fest im ständigen Firefighting-Modus, sind also ununterbrochen damit beschäftigt, Brände zu löschen. Unter diesem operativen Druck gerät die Beschäftigung mit strategischen Fragen fürs Unternehmen geradezu zur Utopie. In der Folge sind viel zu viele Unternehmen stark reaktiv

Kaum hat das neue Jahr angefangen, ist wieder voller Einsatz gefragt. Neue Ziele, größere Zahlen, mehr Gewinn – Unternehmen wollen im neuen Jahr meist noch größere Berge ersteigen als zuvor. Bevor Sie als Führungskraft mit Ihrer Gruppe aber den nächsten Anstieg starten, ist es wichtig, einmal zurückzuschauen.

Die Adler fliegen wieder! Im finnischen Kuusamo wird die neue Skisprungsaison eingeläutet. Und ja, das Duell zwischen Peter Prevc und Severin Freund wird sicher spannend. Aber wenn ich mit Unternehmeraugen auf den Welt-Cup schaue, finde ich den zweiten Wettkampfort Klingenthal viel spannender: Dann steht der erste Team-Wettbewerb auf dem Programm. Damit ein Skispringer-Team einen gemeinsamen Höhenflug starten kann, braucht es

Lassen Sie sich das mal auf der Zunge zergehen: Jeder US-Präsident zieht mit zirka 4000 neuen Mitarbeitern ins Weiße Haus ein. Ja, Sie haben richtig gelesen: 4000 Menschen arbeiten im Stab des mächtigsten Mannes der Welt. In der Politik wie im Unternehmen ist der Teamgedanke in Mode – „Team Trump“ und „Team Clinton“ sind aktuelle Beispiele für das Beschwören von Zusammenarbeit. Bei dieser Anzahl von Menschen bzw. dieser Organisationsgröße müsste

„Schön, dass Ihnen das Projekt gefällt – lassen Sie uns die Ziele definieren und dann legen wir los! “ Ihre Idee ist also gut angekommen, Ihr neuestes Vorhaben, Ihr „Baby“ bei Ihren Leuten auf fruchtbaren Boden gefallen. Kaum hat das Projekt dann Zustimmung gefunden, gehen die Leader sofort in die Zielformulierung und sind hochmotiviert, sich mit ihrem Projektteam in die Planung zu stürzen. Möglichst detailliert und konkret. Bitte: Halten Sie

„Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.“ Obwohl Charles Darwin die Natur erforscht hat, weist er doch im Ansatz sehr trefflich auf die Herausforderungen von Unternehmen hin: es geht nicht um Stärke oder Größe, sondern

Ihre Projektkommunikation für das Change-Vorhaben scheint einfach nicht zu funktionieren! Warum? Weil Ihre Mitarbeiter nicht mitziehen? Es ist zum Verrücktwerden, dabei haben Sie doch wirklich alles versucht:

Niemand freut sich über das nächste Change-Projekt! Denn die Erfahrung zeigt: Die meisten Change-Projekte funktionieren ja sowieso nicht. Oder sie bleiben jedenfalls meilenweit hinter den Erwartungen zurück. Diese Tatsache hat sich mittlerweile herumgesprochen. Und vielleicht haben Sie das selbst schon ausgiebig erlebt. Das Problem dabei ist ja: Etwas verändern ist ganz nett. Aber verändert zu werden ist ziemlich unangenehm!

Freiheit ist eine fantastische Sache: Sie als Führungskraft geben Ihren Mitarbeitern Freiraum, und schon legen sie los und finden initiativ und selbstorganisiert Lösungen, alle sind kreativ und motiviert, der Laden läuft wie von selbst. Richtig? Schön wäre es!